Angélique Flaugère ist eine französische Schauspielerin und Performerin, die vor allem im zeitgenössischen Theater tätig ist. Ihr Schwerpunkt liegt auf kollektiven Schaffensprozessen und körperlicher Darstellung. Sie wirkte in mehreren bedeutenden zeitgenössischen Theaterproduktionen mit, darunter in «Contes et Légendes» von Joël Pommerat. Mit diesem Langzeitprojekt tourte sie in Frankreich sowie international und das Stück wurde an Orten wie La Coursive, dem TNP in Villeurbanne, den Nanterre-Amandiers und den Bouffes du Nord aufgeführt.
Sie arbeitet mit Regisseur*innen wie Laura Bachman und Gisèle Vienne an laufenden und künftigen Projekten zusammen, die im Anschluss an Workshops und forschungsbasierte Schaffensprozesse entstehen. Darüber hinaus hat sie mit Künstler*innen wie Louis Emmanuel Blanc, Laura Thomassaint und Catherine Gandois im institutionellen und nationalen Theaterkontext zusammengearbeitet.
Zudem hat sie in mehreren Filmen und Fernsehserien mitgewirkt und dabei sowohl Haupt- als auch Nebenrollen übernommen. Zu diesen zählen Kino- und Fernsehfilme sowie Kurzfilme wie «Un Monde Merveilleux», «Les gens qui s’embrassent» und «Les Sentinelles» und Werke von Melik Dridi.
In der Spielzeit 2026/27 ist sie in Gisèle Viennes ARCHIVES OF FEELINGS am Schauspielhaus Zürich zu sehen.