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Marie NDiaye

Marie NDiaye, geboren 1967 in Pithiviers, ist eine französische Schriftstellerin, Dramatikerin und Drehbuchautorin. Bereits im Alter von siebzehn Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Roman «Quant au riche avenir», der 1985 bei Éditions de Minuit erschien.

In mehr als vierzig Jahren literarischen Schaffens hat sie rund zwanzig Romane verfasst, von denen viele von der Kritik gefeiert und mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet wurden. Zu ihren bekanntesten Werken zählen «En famille» (1990), «Rosie Carpe» (2001), für den sie den Prix Femina erhielt, sowie «Trois femmes puissantes» (2009), der mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. Zu ihren aktuellsten Veröffentlichungen gehört «La vengeance m’appartient» (2021).

Marie NDiaye ist ausserdem Autorin mehrerer Theaterstücke, darunter «Papa doit manger» (2003), das zum Repertoire der Comédie-Française gehört. Darüber hinaus war sie Co-Autorin der Drehbücher zu «White Material» (2009) von Claire Denis und zuletzt zu «Saint Omer» von Alice Diop. Diese Produktion wurde in Venedig mit dem Löwen der Zukunft und dem Silbernen Löwen, dem Grossen Preis der Jury, ausgezeichnet und vertrat Frankreich zudem bei den Oscars 2023.

In der Spielzeit 2026/27 bringt Gisèle Vienne Texte von Marie NDiaye mit ARCHIVES OF FEELINGS in die Schiffbauhalle.


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